PRP-Therapie bei Haarausfall: Wie sie funktioniert
Die PRP-Therapie (Platelet-Rich Plasma) nutzt einen körpereigenen Wirkstoff, um geschwächte Haarfollikel zu stimulieren. Weil das Plasma aus dem eigenen Blut gewonnen wird, ist die Behandlung besonders gut verträglich.
So läuft eine PRP-Behandlung ab
Zunächst wird eine kleine Menge Blut abgenommen und in einer Zentrifuge aufbereitet. Dabei wird das plättchenreiche Plasma von den übrigen Blutbestandteilen getrennt. Anschließend wird es gezielt in die betroffenen Areale der Kopfhaut injiziert.
Die drei Schritte im Überblick
- Blutentnahme wie bei einer klassischen Laboruntersuchung
- Aufbereitung des Plasmas in der Zentrifuge
- Präzise Injektion in die Kopfhaut
Wie PRP wirkt
Die im Plasma enthaltenen Wachstumsfaktoren fördern die Durchblutung, unterstützen die Regeneration der Haarwurzeln und verlängern die Wachstumsphase. PRP wird häufig als Teil einer Kombinationstherapie eingesetzt, um die Wirkung weiter zu verstärken.
Sichtbare Ergebnisse entwickeln sich schrittweise über mehrere Monate. Entscheidend ist ein konsequenter Behandlungsverlauf mit regelmäßiger Kontrolle.